Erweiterung der experimentellen Grundausstattung des pmd der TU Darmstadt

03.05.2021

Am 13. April wurde mit der Anlieferung eines Temperaturprüfschranks die experimentelle Infrastruktur am Fachgebiet für Produktentwicklung und Maschinenelemente (pmd) der Technischen Universität Darmstadt ausgebaut. Nun können Temperaturversuche im Bereich von -40 °C bis +180 °C durchgeführt werden. Der Temperaturprüfschrank wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Produktentwicklung mit sensorintegrierenden Maschinenelementen – Beherrschung der Unsicherheit von in-situ erfassten Daten im mechatronischen System“ (Projektnummer 431606807) als Leihgabe durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschafft.

Der Temperaturschrank nach Anlieferung ins Gerhard-Pahl-Zentrum (links im Bild Herr Maximilian Hausmann, M.Sc., Projektbearbeiter; rechts Prof. Dr.-Ing. Eckhard Kirchner, Leiter des pmd)

Im Rahmen des genannten Forschungsprojekts wird die Identifikation und Quantifizierung von Störgrößeneinflüssen auf konventionelle und strukturintegrierte Energie- und Signalleitungen im Rahmen der Sensorintegration in technische Systeme untersucht. Durch diese Erkenntnisse soll der Einfluss von Unsicherheit auf die Zustandsdatenerfassung im Kontext der Digitalisierung des Maschinenbaus bei der Verwendung von z. B. sensorischen Maschinenelementen (SME) beherrscht werden. Weiterhin sollen Gestaltungshinweise sowie Entwicklungsmodelle und –methoden sowohl für die Integration von SME als auch strukturintegrierten Energie- und Signalleitungen erarbeitet werden.

Der Temperaturprüfschrank vom Typ MK 720 der Firma BINDER GmbH verfügt über einen verstärkten Boden, um Prüfaufbauten bis 250 kg aufnehmen zu können. Dabei können sowohl einzelne Prüfobjekte lose in den Prüfraum gestellt als auch Prüfaufbauten fest auf einer T-Nutenplatte montiert werden, z. B. ganze Prüfgetriebe im Rahmen der zulässigen Lasten. Hierfür sind die Seitenwände weiterhin mit einer Vielzahl unterschiedlicher Durchführungen ausgestattet, um sowohl mechanische als auch elektrische Leitungen in den Prüfraum von außen zu erlauben.

Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an die DFG sowie die Firma BINDER GmbH für die Bereitstellung des Temperaturprüfschranks sowie den reibungslosen Beschaffungsprozess in den letzten Monaten.