Pinngate

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Forschungsbereich Pinngate

Lehr-, Lern und Anwendungssystem für die Produktentwicklung

Motivation und Ziele:

Im Bereich der Produktentwicklung wird ein großes Spektrum an Kompetenz und Wissen durch eine Vielzahl von Produktentwicklungsmethoden, Prozessen, Lösungen u.v.m abgedeckt, welche durch unterschiedliche Inhalte für verschiedenste Situationen beschrieben werden. Ziel des pinngate-Projektes ist es, ein Lehr-, Lern- und Anwendungssystem zu entwickeln, welches unterschiedliche Nutzer in verschiedenen Situationen zielgerichtet, individuell und flexibel mit qualitativ hochwertigen Inhalten unterstützt.

Gesamtkonzept:

Das ganzheitliche pinngate-Konzept bezieht verschiedene Anwenderrollen ein, aus denen unterschiedliche Szenarien und dementsprechend spezifische Wünsche und Anforderungen resultieren. Die Autoren erstellen Inhalte aus ihrem Kompetenzbereich und legen diese in modularisierter Form in der pinngate-Datenbank ab. Die Konfiguratoren arbeiten mit den zur Verfügung stehenden Inhalten und gestalten individuelle Unterlagen für unterschiedlichen Zwecke. Die Nutzer verwenden entweder vorkonfigurierte Dokumente zum Lernen oder Lösen von Entwicklungsproblemen oder navigieren mit verschiedenen Hilfsmitteln in der Datenbasis, um sich über bestimmte Themen zu informieren.

Modularisierungsansatz:

In pinngate erfolgt eine Trennung von Repräsentation und Präsentation der Inhalte. Einzelne Textbausteine, Bilder etc. werden als modulare Einheiten abgelegt. Aus diesen werden individuelle Unterlagen erstellt und Formate zugeordnet. Dadurch wird eine hohe Wiederverwendbarkeit und Flexibilität erreicht.

Komponenten im Zusammenspiel:

Für hohe Flexibilität einerseits und hohe Qualität andererseits wird im pinngate-Modell zwischen Inhaltskomponenten mit detaillierten Beschreibungsmodellen und Anwendungskomponenten unterschieden, die über einen Navigator miteinander in Beziehung stehen. Die dazu notwendigen objektspezifischen Metadaten werden mit Hilfe verschiedener Verfahren mit unterschiedlichen Automatisierungsgrad erzeugt.

Individuelle Nutzung:

Art, Umfang und Darstellung von PE-Inhalten sind in angemessener Nutzen-Aufwand-Relation individuell zu konfigurieren, um den Bedürfnissen und Erwartungen unterschiedlicher Nutzer in den verschiedenen Situationen optimal zu entsprechen und damit die Akzeptanz der PE-Inhalte sicherzustellen. Daher erfolgt eine Klassifikation von Nutzern und Situationen, aus der szenarienspezifische Anforderungen und Handlungsanweisungen für die Dokumentenkonfiguration gewonnen werden.

Zugriffskonzepte:

Für den flexiblen und gezielten Zugriff auf die Inhalte stehen verschiedene Konzepte zur Verfügung. Diese reichen von Inhaltsverzeichnissen über Suchfunktionen bis hin zu grafischen Begriffsnetzen. Dabei werden jeweils die Nutzeranforderungen berücksichtigt, um eine optimale Versorgung der Nutzer mit den Dokumenten zu erreichen.